Boot Camp Deutsche Post


Auch wenn ich hier auf meiner Website davon spreche, mein Leben dank ThetaHealing selbstbestimmt leben zu können, heißt das natürlich nicht, dass mein November ohne dunkle Tage, ohne unfreundliche Menschen oder ohne Herausforderungen ist.

Doch ich kann jetzt einen neuen Blickwinkel einnehmen, um anders auf all das zu reagieren.

 

Klingt theoretisch? Stimmt! Deswegen habe ich mich entschieden, Dir von meinem persönlichen Bootcamp zu erzählen: Der Deutschen Post!...

 

Ich bin schon immer gerne überfreundlich in Geschäfte gegangen und habe erwartet, dass mir die gleiche Freundlichkeit entgegen gebracht wird. Komischerweise (hehe) war meistens das Gegenteil der Fall. 

In Vechta stand ich mal geschlagene 10 Minuten an der Käsetheke und habe lächelnd der Käsefachfrau beim Käse umschichten zugeschaut bis sie mich mit „Ja wollen sie jetzt endlich was bestellen oder was?“ anblaffte.

 

Als ich nach Berlin zog, hatte ich schnell meine absolute No-Go-Area gefunden. Die Deutsche Post im benachbarten Einkaufszentrum. Ein Ort der langen Wartezeiten bei Extremklima (im Winter 35°C Heizungsluft, im Sommer -5°C Klimaanlage) und dann die unfreundlichsten Mitarbeiter, die ich je erlebt habe. „Sagen Sie doch gleich, dass es ein großes Päckchen ist.“ „Na, das hätten Sie ja auch schon früher abholen können!“. 

Nach meinen ersten ThetaHealing-Seminaren kamen bei mir innerlich viele Steine ins Rollen. Unter anderem der Blick auf „Lebensspiralen“, also Situationen die ich als unerträglich, aber auch unveränderbar empfand.

 

Warum ist das eigentlich so? Muss das so sein?

 

Als ich nach einem langen Arbeitstag von einer Postangestellten so angeschnauzt wurde, dass ich weinend, mit meinem Päckchen unter dem Arm nach Hause schlurfte dachte ich: JETZT REICHT’S!

Also verband ich mich durch die ThetaHealing® Meditation mit der Schöpfungsenergie und fragte nach, was da schief gewickelt war. Das Bild, das ich von der Situation gezeigt bekam, war so eindeutig und so klar ein Missverständnis, dass es fast schon zum Lachen war.

 

Ich glaubte ganz fest, dass Freundlichkeit eine Art Tauschgeschäft war, also wenn ich so riiiiiiiiiichtig freundlich bin, dann kommt das auch zu mir zurück. Das diese Erwartungshaltung meinen übel-gelaunten Gegenüber noch miesepetriger machen musste, war mir vorher nie klar. Doch jetzt sah ich mich mit meinem unauthentischen, vor Erwartung triefenden Lächeln vor der Käsefrau stehen, die dadurch von Minute zu Minute verbitterter wurde. 

Außerdem wurde mir deutlich meine Reaktion auf die Unfreundlichkeit gezeigt. Ich war regelrecht persönlich angegriffen, dass ich so behandelt wurde. ICH! Die Freundlichkeit in Person!

Bei der Post eskalierte die Situation meist erst, wenn ich nach den ersten zwei unfreundlichen Sätzen der Postangestellten lächelnd mit „Können Sie mir das auch in einem freundlichen Ton sagen?“ antwortete. 

 

ThetaHealing® ist nicht nur für die Glaubenssatzarbeit, sondern auch für die Gefühlsarbeit bekannt, bei der die höchste Form eines Gefühls in alle Zellen des Körpers geladen und die Zellen mit den nötigen Rezeptoren ausgestattet werden, um das Gefühl zu verstehen, zu fühlen und es erlebbar zu machen. Klingt cool? Ist es auch! 

Auf diese Weise wurde mir die göttliche Definition von Freundlichkeit beigebracht, dass wahre Freundlichkeit bedingungslos ist. Dass ich weiß, dass ich mich für Freundlichkeit entscheiden kann, auch wenn mein Gegenüber sich dafür entscheidet, unfreundlich zu sein.

 

Ich kann Dir sagen, dass es sich hier um eine 10-minütige ThetaHealing®-Sitzung handelte, die bei mir eine gigantische Glühbirne im Gehirn anknipste und meine Ausflüge ins Einkaufszentrum spürbar änderten.

Ich entscheide mich seitdem viel bewusster dazu, freundlich zu sein und wenn ich mich jetzt dafür entscheide, dann bedingungslos. 

Natürlich ändert sich da auch bei meinem Gegenüber etwas, wenn er merkt „Ach, die nimmt mich so wie ich jetzt gerade bin, mit meiner Unzufriedenheit und schlechten Laune und ist TROTZDEM freundlich zu mir.“

Und das Beste: ich nehme die Unfreundlichkeit nicht mehr persönlich!

 

Vielleicht ist Dein Trainingszentrum nicht die Post, sondern Dein Weg zur Arbeit, Dein Mittagessen mit den Kollegen, oder Du wirst freundlicherweise von Deinen Familienmitgliedern trainiert.

Wenn auch Du Dich fragst „Warum ist das eigentlich so? Muss das so sein?“ kann ich Dir sagen: „Ja, es wird einen Grund dafür geben. Und NEIN, das muss nicht so bleiben.“

 

Ich kann nicht zaubern, dass alle Menschen mich anlächeln, aber ich kann ändern wie es mir damit geht, dass sie mich NICHT anlächeln. Und auch Du kannst die Situation für Dich selbst ändern, wenn Du Dich und Deine Wahrnehmung änderst.

 

Was ist Dein Bootcamp und wer Dein ausdauerndster Trainer? Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

 

Ich wünsche Dir eine entspannte Vorweihnachtszeit mit vielen lächelnden Menschen um Dich herum,

 

Deine Feli

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Kommentare: 4
  • #1

    Angela (Dienstag, 29 November 2016 20:39)

    Liebe Feli,
    das hat mir so aus der Seele gesprochen! Ich musste aber auch schmunzeln, wer kennt diese Situationen nicht. Für mich war das eben ein guter "Wecker". Danke fürs Teilen.
    Liebe Umarmung, Angela

  • #2

    Annette (Mittwoch, 30 November 2016 11:04)

    Liebe Feli,
    mir ist sofort eine Situation von gestern eingefallen, als ich vom Trainingszentrum Familie gelesen habe. Und schon hat sich etwas geändert. Wirklich immer wieder verblüffend und so schön, auf so liebenswerte Art und Weise darauf hingewiesen zu werden. Danke!
    Deine Annette

  • #3

    Carolin (Donnerstag, 01 Dezember 2016 19:41)

    Danke Feli, für deinen Bericht aus dem Bootcamp! Es hat auch bei mir einige Gedanken angestossen zu dem Thema, was erwarte ich von anderen - wieviel Macht gebe ich anderen Menschen über mich - was beziehe ich auf mich. Früher habe ich mich schon miserabel gefühlt, wenn ich nur die Strasse entlang ging und Menschen, deren Blicke mich trafen und die ich überhaupt nicht kannte, mich böse anguckten. Schöpfung sei Dank sind diese Zeiten vorbei! Dafür bin ich sehr dankbar. DANKE für diese Erinnerung!

  • #4

    Feli (Donnerstag, 01 Dezember 2016 21:03)

    Ihr Lieben,
    vielen Dank für Eure Kommentare! Ich freue mich sehr, dass Ihr euch angesprochen fühlt.
    Fühlt Euch herzlichst von mir gedrückt!