#firstworldproblem


Heute möchte ich Dir einen kleinen Schubs geben. Einen kleinen, aber spürbaren.

Ich bin über das Phänomen der "Erste-Welt-Probleme" gestolpert.

 

Als ich vor Kurzem mit einer Klientin darüber sprach, warum Sie bei bestimmten Blockaden in ihrem Leben Unterstützung in Anspruch nimmt und bei anderen (noch) nicht, antwortete sie, dass es sich nur nach "First-World-Problems" anfühle.

 

Ich verstand sofort worüber sie sprach. Hatte ich doch auch hunderte Male den Fernseher eingeschaltet und mein eigenes Unglück in einem Job, der mich unzufrieden machte, wirkte beim Anblick von flüchtenden Menschen klein und unwichtig.

Auch der Wunsch nach einem gesunden Körper verpufft, sobald Bilder von hungernden Kindern über den Fernseher flimmern und der nächste Besuch beim Yoga-Kurs wird aufgeschoben. Sind ja nur Rückenschmerzen.

 

Kennst Du das auch? Es kommt das Gefühl hoch, Du müsstest noch dankbar für Deine unglückliche Situation sein. Du schämst Dich fast dafür, dass Du privilegierter Mensch überhaupt etwas ändern willst.

 

Wenn Du in diesen Momenten den Fernseher leise machen würdest, könntest Du Dein Unterbewusstsein aufatmen hören. "Puh! Ich dachte schon dieses Mal wird WIRKLICH etwas verändert."

Dein Schweinehund kann beruhigt weiterschlafen. 

 

 

Dein Unterbewusstsein mag es am Liebsten sicher. Alles ungewisse, unbekannte wird erstmal als unsicher eingestuft und vor "unsicher" macht es einen großen Bogen und lässt den Schweinehund auf Dich los. Dass Dich die Veränderung glücklicher machen würde, ist Deinem Unterbewusstsein egal. Sicher ist Trumpf und sticht glücklich sowie zufrieden und ausgeglichen.

 

Schluss damit! Hier kommt der Schubs: Nimm Dich und Dein Bedürfnis nach einem glücklichen Leben ernst. Entlarve diese billige Aufschieberitis-Masche. Übernimm Verantwortung für Dein Glück und löse Deine First-World-Problems. Eines nach dem Anderen.

 

Vergleiche Deine Situation nicht mit der von Anderen. Vergleiche Dich mit Dir. Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Dein First-World-Problem nicht mehr an Deinem Rockzipfel hängt? Ein schönes Gefühl, nicht wahr? Dann überlege Dir JETZT den einen kleinen Schritt, der Dich Deinem Ziel näher bringt und setze ihn in die Tat um. 

 

Ich habe noch eine Nachricht für Dich: Du darfst vollkommen glücklich sein. In allen Bereichen Deines Lebens. Du darfst glücklich mit Deinem Körper, Beruf, Beziehung, Kontostand und Freunden sein.

Ob das möglich ist fragst Du? JAAA! Natürlich! Aber es bedarf den Schritt, den Fernseher auszumachen, um dann die kleinen Schritte in Richtung Glück zu gehen.

 

Wenn es sich im ersten Moment komisch anfühlt, geh diesem Gefühl nach. Nur weil sich etwas doof anfühlt, heißt es nicht, dass es nicht das Richtige für Dich ist. Vielleicht sitzt Dein Schweinehund ängstlich grunz-winselnd neben Dir und verbreitet ein ungutes Gefühl.
Dann streichle ihn gedanklich und flüstere ihm zu: "Ich bin bei Dir. Wir sind sicher!" 

 

Falls Du zur Unterstützung einen professionellen Schweinehund-Trainer in Anspruch nehmen möchtest, stehe ich Dir gerne zur Verfügung.

 

Herzlichsten Gruß von,
Feli

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Kommentare: 2
  • #1

    Angela Walter (Mittwoch, 27 September 2017 13:21)

    Liebe Feli,
    klasse! Ich muss gestehen, der "Schweinehund" hat es mir ganz besonders angetan :-). Dein Newsletter hat den nötigen Schwung und die Anregung zu fühlen: Alles ist möglich!!! Vielen Dank dafür!

    Für dein nächstes Seminar wünsche ich dir weiterhin großen Erfolg und eine bunte, neugierige und offene Schar wissbegieriger Menschen. Deine Mama

  • #2

    Nino kiladze (Donnerstag, 28 September 2017 13:49)

    Liebe Feli,
    Ja der innere Schweinehund, der hat ja Angst, ist ja auch anders als ein Hund oder ein Schwein, eben schweinehund und da es anders ist, weiß der nicht so recht ob der draußen klarkommen würde, da würde der ja angeschaut werden und dann weiß der nicht so recht ob das gut wäre, aber ohne rauszugehen erfährt der auch nichts, eins kann ich dem aber sagen weil der anders ist wird der als erstes Kommunikation kriegen was dazu helfen wird sich als Ganzes zu sehen, sich zu bereichern und andere zu bereichern.

    Danke für tolle Anregungen
    Nino