Hooligan vs. Cheerleader


Der Countdown für mein erstes Seminar läuft und das lässt mich in den letzten Tagen viel an all das denken, dass sich für mich durch den Besuch meines ersten ThetaHealing®-Seminares geändert hat.

 

Mir wurde in diesen drei vollgepackten Tagen klar, was es heißt, „bewusst“ zu sein. 

Als Tochter einer Mutter, bei der das Wort „bewusst“ bis 8 Uhr morgens schon dreimal fiel, war meine natürliche Teenager-Reaktion auf dieses Wörtchen genervtes Augen rollen. (Hi Mama😬).


Doch bei mir machte es im Basiskurs und in den Wochen danach *klick*. Denn es gab eins zwei Dinge, über die ich mir überhaupt nicht bewusst war. 

 

Das erste waren meine Gedanken. Im Basis-Seminar lernte ich, dass Gedanken meinen Tag, mein Leben und mein Körpergefühl beeinflussen. Also fing ich an, mir bewusst zuzuhören, was ich mir den ganzen Tag so munter im Kopf erzähle. Ich war geschockt!
Meine Gedanken waren wie eine pöbelnde Meute wütender Hooligans.

„Nicht gut genug! Was hast Du da schon wieder gemacht! Zu faul!“, schrieen sie mir den ganzen Tag zu. Sie unterstellten vorbei gehenden Männern komisch zu gucken. „Ey, was glotzt der so?“

Und hinterm Lenkrad gab es kein halten mehr. Meine Kopf-Hooligans malten sich lustige Autounfälle aus, in denen ich qualvoll sterben würde und rasteten bei jedem Sonntagsschleicher aus. 

Ich schoss mit negativen Denkattacken nur so um mich…..uuuuuups! STOP!!!



Tatsächlich habe ich seitdem die anti-autoritäre Erziehung meiner Gedanken über Bord geschmissen. Ich bin jetzt nicht mehr stiller Zuhörer. Ich entscheide aktiv, welcher Sender in meinem Kopf läuft. 
Die Hooligans habe ich fristlos gekündigt. Stattdessen habe ich Cheerleader angestellt. Sie feuern mich an, feiern mich für alles was gut läuft und machen mich auf die schönen Dinge der Welt aufmerksam.


 

Nur im Auto sitzt immer noch ein kleiner, böse guckender Hooligan in meinem Kopf. Irgendwann werde ich ihn aussteigen lassen, aber bis dahin behält er die anderen Autofahrer im Blick und zeigt den Stinkefinger wenn’s sein muss. 

 

Seitdem ich in meiner Gedankenwelt aufgeräumt habe, ist auch meine Gefühlswelt viel klarer geworden. Ich bin ausgeglichener. Es ist viel mehr Platz für Gedanken, die mich weiter bringen. Ich weiß was ich von meinem Leben möchte, wer ich bin und wohin meine Reise noch so geht.

 

Über den anderen Seminar-*klick*-Moment erzähle ich Dir in meinem nächsten Brief.

 

Wer motiviert Dich den ganzen Tag? Laut pöbelnde Hooligans, die Dich nieder machen? Oder singende, tanzende Cheerleader, die Dir sagen wie toll Du bist? 
Ist es auch bei Dir im Kopf Zeit für eine personelle Umstrukturierung? Ich freue mich über Deinen Kommentar.

 

Deine Feli

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Kommentare: 4
  • #1

    Nino kiladzr (Samstag, 05 August 2017 00:23)

    Das klingt voll schön!

  • #2

    Angela (Samstag, 05 August 2017 10:55)

    Wieder ein super gelungener Newsletter mit dieser herrlichen Metapher. Schöner Hinweis, dass du, dass ich, dass wir alle immer wieder dazu lernen dürfen. Wachsein aber auch milde, wenn wir den Hooligan wieder völlig unerwartet in uns entdecken :-)
    Nebenbei - ich fühle mich sehr geehrt, ein Stück von mir im Newsletter zu finden. Danke dafür!

  • #3

    Märi (Sonntag, 06 August 2017 09:05)

    Wirklich schön und wieder sooo wahr! (furchtbar;))
    Ich habe es leider noch nicht so ganz geschafft den nervenden Hooligans zu kündigen,
    werde dies aber bald tun (müssen!) ...bis dahin erinnert mich mein lieber Freund an die netten Cheerleader bzw. schlüpft in ein sexy Kleidchen für mich. ;)
    Aber im Ernst, das sollte ich doch eigentlich alleine können oder nicht?
    So die Hausarbeit schreibt sich nicht von alleine...
    alles Liebe deine Märi*

  • #4

    Carolin (Sonntag, 03 September 2017 12:44)

    Daaanke für deine bildliche Beschreibung mit den Cheerleadern/Hooligans! Ist total hilfreich für mich, ich kann mit solchen Vorstellungen gut was anfangen und gleich umsetzen!!! Danke für dieses Bewusst-machen! ;-))) <3